Apfel-Action beim Café Sand amm 22.9.

11. September 2024 | BUND Landesverband Bremen, Familienausflug, Streuobstwiesen

BUND lädt zu Apfelpressen mit reichhaltigem Programm ein

Auf einem Tisch werden verschiedene Apfelsorten präsentiert. Mehrere Personen stehen um den Tisch herum und nehmen an der Apfelbestimmung teil. Foto von Nicolai Wolff. Äpfel bestimmen beim Café Sand  (Nicolai Wolff / www.BUND-Bremen.net)

Der BUND lädt zusammen mit Partnerinnen und Partnern zu einem Apfeltag am Sonntag, 22. September 2024 von 14 bis 17 Uhr beim Café Sand ein.

„Die ersten Äpfel wie beispielsweise vom Roten Gravensteiner sind schon in den nächsten Wochen reif“, sagt Katharina Fuchs, Stadtnatur-Expertin vom BUND Bremen. „Der Start in die Erntesaison beginnt!“ Um das zu feiern und den ersten Saft pressen zu können, veranstaltet der BUND mit Kooperationspartner*innen den Apfeltag bei Café Sand. Von 10 bis 19 Uhr können selbstmitgebrachte Äpfel zu Saft verarbeitet werden. Dazu müssen sich Interessierte vorher unbedingt bei der Mosterei unter www.heidemost.de anmelden. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen auf dem Stadtwerder gibt es zudem ein Extraprogramm von 14 bis 17 Uhr mit vielen verschiedenen Aktionen rund um den Apfel: Besucherinnen und Besucher können einen neuen Obstbaum ersteigern, ihre Apfelsorte bestimmen lassen oder aus über 20 verschiedenen Apfelsorten probieren. Nebenbei gibt es noch allerlei Infos rund um den Apfel und unsere Streuobstwiesen. Auch die Kleinen kommen nicht zu kurz, und es gibt ein tolles Programm, wie z.B. Kinder-Apfelsaft-Pressen und Apfelbraten. Abgerundet wird die Veranstaltung mit Live-Musik und Kaffee und Kuchen.

 

„Die Apfelernte wird dieses Jahr in den meisten Regionen voraussichtlich deutlich schlechter ausfallen als in den Vorjahren“, so Fuchs. „Es wird erwartet, dass die Erntemenge mit etwa 734.000 Tonnen mehr als 25 Prozent unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre liegt.“ Die diesjährigen Frühjahrsfröste und ungünstige Wetterbedingungen haben nicht nur uns Menschen und der Insektenwelt zu schaffen gemacht, sondern auch den Blüten unserer Apfelbäume. „Viele von den Baumblüten sind im April erfroren, das lässt die Apfelernte nun geringer ausfallen als in den Vorjahren“, erklärt die Stadtnatur-Expertin. „Vor allem in den südöstlichen Bundesländern wird es wohl deutlich weniger Äpfel zu ernten geben.“ Besonders betroffen seien Bundesländer wie Sachsen und Thüringen, wo die Verluste teilweise bis zu 90 Prozent betragen. Deswegen kommen dieses Jahr die meisten Äpfel aus dem Alten Land in Niedersachen und Hamburg oder aus Baden-Württemberg in die Supermärkte. Fuchs: „Bremen hat es vergleichsweise nicht so hart getroffen. Doch wir müssen abwarten, wie die Ernte tatsächlich ausfällt.“

 

Veranstalter des Apfeltages sind neben dem BUND der Verein Potztausendschön, der Kleingärtnerverein „Beim Kuhhirten“, der Kleingartenverein Werder e.V, Café Sand, sowie weitere Unterstützende. Weitere Infos gibt es unter www.BUND-Bremen.net.

 

Bei Rückfragen:

Katharina Fuchs, Expertin für Stadtnatur

 

Für die Medien:

Das mitgesandte Foto zeigt unterschiedliche Apfelsorten an einem Stand beim Apfeltag 2023 und ist für den einmaligen, kostenfreien Abdruck im Rahmen der Berichterstattung zu dieser Meldung und unter Angabe der Quelle „Foto: Nicolai Wolff“ freigegeben.

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