Die Debatte um die 13. Weservertiefung, die Unter- und Außenweser betrifft, nimmt trotz erfolgreicher Gegenklagen in der Vergangenheit kein Ende. Eine Fahrrinnenanpassung soll den Häfen in Brake und Bremerhaven wirtschaftlich auf die Sprünge helfen und Arbeitsplätze sichern. Doch wie groß ist der Nutzen und zu welchem Preis? Schon jetzt ist die Weser verglichen mit früheren Zuständen ökologisches Brachland, die lokale Landwirtschaft leidet unter der zunehmenden Versalzung und die Hochwassergefahr wächst. Über den Tellerrand geschaut tun sich weitere Abgründe auf, denn was hier ankommt, richtet auch im Globalen Süden große Schäden an Natur und Mensch an und befeuert die Klimakrise weiter. Für eine Einordnung der geplanten Maßnahmen und ihrem Kontext diskutieren wir deshalb mit Expert:innen zur Weservertiefung aus der Eine Welt-Perspektive. Mit den Gästen: Annette Chapligin (BUND Wesermarsch), Gudrun Fischer (freie Journalistin), Fenna Otten (Robin Wood) und Referent*in NABU Niedersachsen. Moderation: Moritz Voges (BORDA)