Insektenfreundliche Pflanzen für den Garten oder Balkon
Hier geht es darum, selber mit anzupacken!
Auch kleinste Blumen sind insektenfreundlich wie hier etwa die unscheinbare Taubnessel.
(BUND Bremen
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BUND Bremen)
Zeit, selber aktiv zu werden! Hast du dich vom Insektenschaugarten inspirieren lassen und würdest gerne genauer wissen, welche Pflanzen dir begegnet sind? Auf dieser Seite findest du Informationen zu den Arten, die im Insektengarten wachsen. In der Galerie stellen wir dir einige Insektenfreundliche Pflanzen vor. Außerdem empfehlen wir hier Betriebe, um Pflanzen zu bestellen oder direkt abzuholen. Rechts findest du unsere Artenlisten: Zum einen die Exemplare, die wir einzeln eingepflanzt haben, zum anderen die Saatgutmischung für unsere Wildblumenwiese.
Einmal regional, bitte! - Die Rolle von heimischen Wildpflanzen
Die Kartäusernelke - eine kräftig pinke und duftende Blume, die ein wahrer Schmetterlingsmagnet ist. Falter wie etwa Zitronenfalter, Dickkopffalter oder Schwalbenschwanz kann man dabei beobachten, wie sie ihren Nektar trinken und die Blüten dabei bestäuben.
(JohannJanssen
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BUND Bremen)
In unserem Insektengarten stehen fast nur heimische, wilde Pflanzen. Das sind die Arten, die auch ohne menschliches Eingreifen in Deutschland oder wenigstens Mitteleuropa vorkommen würden. Aber wieso eigentlich?
Das Problem mit exotischen Pflanzen - schön, aber unpraktisch
Heutzutage kann man Pflanzen nach Belieben züchten und aus aller Welt importieren. Der Haken an der Sache: Pflanzen aus anderen Klimazonen können sich nicht einfach auf unser norddeutsches Wetter einstellen – vor allem im Winter. Sie müssen dann aufwändig geschützt werden, oder man sucht sich im nächsten Frühling etwas Neues.
Auch ökologisch sind Exoten und Zuchtformen ungünstig. Oft sind sie entweder unfruchtbar gezüchtet (z.B. Zierkirsche), oder kommen in unserem Klima nicht zur Reife (z.B. Rhododendron). Außerdem sind viele Insekten und Vögel auf bestimmte Pflanzen spezialisiert (z.B. Wildbienen, mehr dazu hier). Das ökologische Gleichgewicht ist das Ergebnis von Millionen von Jahren gemeinsamer Evolution ( Co-Evolution). Da haben es Neuzugänge schwer. Exotische Pflanzen machen also viel Arbeit, tun sich im Winter schwer und sind schlecht für die ökologische Bilanz des Gartens – was kann man da denn tun?
Die Lösung: Heimische Wildstauden!
Wer sich Arbeit, Kosten und Zeit sparen möchte und dabei gleich noch etwas für die Natur tun möchte, setzt auf heimische, wilde Pflanzen. „Wild“, weil sie eben nicht speziell gezüchtet wurden, um besonders hübsch zu sein. Nicht nur sind diese angepasst an die regionalen Winter, Sommer, Wind und Wetter – sie geben auch mehr für die lokale Tierwelt her. So bieten Wiesen-Schafgarbe, Echter Eibisch, Kugel-Lauch und Co. der heimischen Insektenvielfalt Nahrung und tragen so dazu bei, die lokale Biodiversität zu erhalten und zu fördern. Ein paar der heimischen Stauden und Blumen, die wir im Garten stehen haben, gibt es hier in der Galerie zu bewundern.
Unsere Wildpflanzengalerie
Empfehlungen für den Kauf von Gartenpflanzen
Pflanzen kaufen ja, aber wo? Wir haben hier einige Betriebe verlinkt, mit denen wir bereits zusammengearbeitet haben und die wir empfehlen können. Zum Beispiel die "Gärtnerei im Suhrfelde" in Bremen, die Teil des Projektes "Werkstatt Bremen" ist und Menschen mit Behinderung die Möglichkeit zur individuellen beruflichen Bildung und Beschäftigung bietet. Oder die Kräuter- und Wildpflanzengärtnerei Strickler, die Wert auf naturnahe Gartenplanung und die Erhaltung der biologischen Vielfalt legen.
Zum selber hinfahren: Betriebe in Bremen und Umzu
- Pöppel-Stauden kurz unter Stuhr und Brinkum
- Gärtnerei im Suhrfelde - Werkstatt in Bremen direkt in Bremen an der Erdbeerbrücke
- Herb’s Bioland Gärtnerei zwischen Bremen, Oldenburg und Wildeshausen
Zum Bestellen - Gärtnereien in Deutschland, die etwas weiter weg sind
- Kräuter- und Wildpflanzengärtnerei Strickler in Rheinland-Pfalz
- Staudengärtnerei Gaißmayer: Heimische Wildstauden in Bayern
- Rosenhof Schultheis in Hessen