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BUND Landesverband Bremen

BUND eigene Solaranlagen

Aus Sonne wird Strom - Photovoltaik-Anlagen des BUND Bremen

Der BUND Bremen betreibt acht Photovoltaik-Anlagen und möchte mit diesem Engagement möglichst viele Bürger*innen auf die Nutzung von Sonnenenergie aufmerksam machen. Deshalb sind von diesen acht Anlagen die jüngsten vier als Bürgersolaranlagen umgesetzt worden. Diese Bürgersolaranlagen stießen auf überwältigende Nachfrage. Das zeigt, dass das Interesse an einer umweltfreundlichen Energieproduktion sehr groß ist und viele Bürger*innen gerne einen Beitrag zur Energiewende leisten.

Alle acht Anlagen haben zusammengerechnet eine Gesamtleistung von mehr als 150 Kilowatt. Damit kann der Stromverbrauch von über 50 durchschnittlichen Bremer Haushalten gedeckt werden. Alle Anlagen werden 20 Jahre lang über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit einem festen Strompreis vergütet und sind dadurch wirtschaftlich rentabel. 

Photovoltaikanlage Photovoltaikanlage  (Andreas160 / pixabay / CC0)

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Siecke Martin


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Solaranlage Kirchengemeinde Bockhorn

Kirchengemeinde Bockhorn

Im September 2002 hat der BUND zusammen mit der evangelischen Kirchengemeinde Bockhorn und zusammen mit einigen Gemeindemitgliedern seine erste Photovoltaik-Anlage errichtet. Insgesamt hat die Anlage eine Größe von 120 m². Davon betreibt die Gemeinde Bockhorn selbst eine etwa 30 m² große Anlage mit 3,3 Kilowatt. Den größeren Bereich, eine Anlage mit einer Leistung von 10,8 Kilowatt, betreibt der BUND zusammen mit Gemeindemitgliedern, die bei der Finanzierung der Anlage Darlehensgeber wurden. Die Anlage produziert seit 2014 jährlich mehr als 10.000 kWh Solarstrom.

Solaranlage auf der Radstation

Radstation Hauptbahnhof

Im April 2004 wurde die zweite Photovoltaik-Anlage des BUND in Bremen eingeweiht. Die Anlage ist das erste gemeinsame Projekt von BUND und swb proNatur, die die Anlage auf der Fahrradstation des Bremer Hauptbahnhofs finanziert hat. Auf einer Fläche von 70 m² werden auf dem Dach der Radstation bei einer Spitzenleistung von 8,6 kW jährlich bis zu 6.000 kWh Sonnenstrom erzeugt.

Solaranlage Recyclinghof Findorff

Recyclinghof Findorff

Die dritte Photovoltaik-Anlage des BUND wurde im August 2004 auf dem Recyclinghof in Findorff vom damaligen Bausenator Jens Eckhoff eingeweiht. Diese hat eine Fläche von 74 m² und erzeugt bei einer Spitzenleistung von knapp 10 kW jährlich mehr als 7.000 kWh Strom aus Sonnenenergie. Das entspricht mehr als der Hälfte des gesamten Stromverbrauchs des Recyclinghofs. Diese 50.000 Euro teure Anlage wurde zu 60% vom BUND und zu 40% von swb proNatur finanziert.

Solaranlage Haus der Zukunft

Haus der Zukunft in Lüssum

Im April 2006 wurde die vierte Photovoltaik-Anlage des BUND auf dem "Haus der Zukunft" in Lüssum eingeweiht. Das Sonnenkraftwerk erzeugt mit 125 m² Modulfläche über 14.000 kWh Strom pro Jahr. Das entspricht mehr als 70 Prozent des eigenen Energiebedarfs. Das "Haus der Zukunft" ist als Stadtteilzentrum im Ortsteil Lüssum ein Treffpunkt und Ort der Begegnung und hat als solcher eine öffentlichkeitswirksame Lage. Über die Anzeigentafel werden viele Bürger und Bürgerinnen auf die Nutzung von Solarenergie aufmerksam gemacht. Auch diese Anlage wurde finanziell von swb proNatur gefördert.

Solaranlage beim Bremischen Deichverband im Blockland

Bürgersolaranlage beim bremischen Deichverband in Borgfeld

Mit der Errichtung Bremens erster Bürgersolaranlage auf einer Maschinenhalle des Bremischen Deichverbands am rechten Weserufer gab der BUND als Betreiber Bürger*innen die Gelegenheit, sich schon mit kleinen Beträgen an der sauberen und klimafreundlichen Stromerzeugung zu beteiligen. Das weit reichende Rahmenprogramm in Form einer Sonnenwette zwischen dem BUND Bremen und dem BUND Hannover verschaffte dem Projekt eine besondere Dynamik. Insgesamt unterstützten 85 Bremer*innen die Installation der Solaranlage und erzeugen zusammen Sonnenstrom für die Hansestadt. Mit der Anlagengröße von 240 m² und einer installierten Leistung von 30,6 Kilowatt können jährlich über 27.000 kWh Strom ins Netz eingespeist werden. Der Betrieb der gemeinschaftlichen Photovoltaik-Anlage vermeidet jährlich den Ausstoß von über 20 Tonnen Kohlendioxid und leistet somit einen wichtigen Beitrag für mehr Klimaschutz in Bremen. Gefördert wurde Bremens erste Bürgersolaranlage von swb proNatur.

Solaranlage Friedensgemeinde

Bürgersolaranlage auf dem Gemeindedach der Friedensgemeinde im Viertel

Die zweite BUND-Bürgersolaranlage ist auf dem Dach der evangelischen Friedensgemeinde in der Humboldtstraße im sogenannten „Viertel“ zu finden. Mit einer Leistung von 28 Kilowatt produziert die Anlage mehr Strom als im Gebäudekomplex der Friedensgemeinde verbraucht wird. Der gesamte erzeugte Strom – im Mittel etwa 25.000 Kilowattstunden – wird in das öffentliche Netz eingespeist. Die Solaranlage wird gemeinschaftlich finanziert. Das Interesse der BürgerInnen war überwältigend groß. Privatpersonen haben knapp 60 Prozent der Investititionskosten finanziert, 20 Prozent hat die Friedensgemeinde selbst dazu gegeben und die restlichen 20 Prozent der Investition kommen von swb proNatur, die dieses Projekt gefördert hat. Die Solaranlage konnte in sehr kurzer Zeit realisiert werden. Dieser Erfolg ist zu einem sehr großen Maße dem Engagement der Friedensgemeinde zuzuschreiben: Sie hat den Bau der Solaranlage vorfinanziert, höchst erfolgreich beworben und sehr aktiv begleitet. Betrieben wird die Solaranlage vom BUND Bremen.

Solaranlage auf Hof Bavendamm

Bürgersolaranlage auf dem Scheunendach des Biohofes Bavendamm im Blockland

Im November 2011 ging die dritte BUND-Bürgersolaranlage ans Netz. Standort ist das Scheunendach des BUND-Hofs Bavendamm im Blockland. Die Anlage liefert bei einer Leistung von 28 Kilowatt ca. 23.000 Kilowattstunden im Jahr. Somit wird pro Jahr der Ausstoß von ca. 17 Tonnen Kohlendioxid vermieden. Die Photovoltaik Anlage passt gut in das Konzept des Projekts Hof Bavendamm, das der BUND Landesverband Bremen e.V. seit 1990 betreibt. Hier findet multifunktionale, ökologische Landwirtschaft mit drei Zielen statt: Förderung des ökologischen Landbaus, Naturschutz auf den hofeigenen Feuchtwiesen und Umweltbildung. Außerdem werden auf dem Hof ökologische Modellprojekte erprobt und durchgeführt. Dazu gehören eine Holzpelletheizung mit solar unterstützter Warmwasserbereitung, eine Regenwassernutzung, eine Pflanzenkläranlage und naturverträgliche Mähtechnik. Neben einer 20 prozentigen Förderung durch swb proNatur wurde die Anlage ausschließlich durch Darlehen von Bürger*innen finanziert.

Solaranlage Oberschule Findorff

Schulsolaranlage der Oberschule Findorff

Die erste vom BUND betreute Schulsolaranlage befindet sich auf dem Dach der Oberschule Findorff. Die Solaranlage ist zweigeteilt und auf dem Südwest- und auf dem Südostdach des Altbaus an der Regensburger Straße montiert. Sie hat knapp 21 Kilowatt Leistung und produziert jährlich etwa 17.000 kWh. Auch diese Anlage ist eine Bürgersolaranlage. Die Darlehensgeber*innen kommen aus dem Umfeld der Schule. Die Anlage wurde mit Mitteln von swb proNatur gefördert.

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