Internationaler Welttoilettentag

19. November 2025 | BUND Landesverband Bremen, Exkursionen, Führungen und Wanderungen, Intersektionalität im Umweltschutz, Lebendiges Wasser - lebendige Zukunft, Trinkwasser

Der sichere Zugang zu einer Toilette ist ein Menschenrecht. Doch wie steht es um die sanitäre Grundversorgung lokal in Bremen und Deutschland und wie sieht es global aus?

Poster zum Welttoilettentag 2025 Der sichere Zugang zu einer Toilette ist seit 2015 ein Menschenrecht.  (BUND Bremen / BUND Bremen)

Anlässlich des internationalen Welttoilettentags laden das Wasserforum Bremen und die Heinrich-Böll-Stiftung Bremen zu der Ausstellung ‚Ein Leben ohne Klo?‘ vom 19. bis 29. November in der Stadtbibliothek ein.

Am 21. November um 17 Uhr besteht die Möglichkeit eines gemeinsamen Gesprächs mit den Kurator*innen über die Ausstellung und das Thema.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

„Menschliche Ausscheidungen bieten ein großes Potenzial im Kampf gegen die Klimakrise, Umweltzerstörung und die zunehmende Knappheit von Düngemitteln“, sagt L. Lüttke vom BUND Bremen, der Mitglied im Wasserforum ist. „Höchste Zeit also, sich damit zu beschäftigen, wie wir in einer klimaneutralen Zukunft wertvolle Nährstoffe aus menschlichen Fäkalien, Abwasser und Klärschlamm nutzen können.“

Auf der Aktionsfläche im zweiten Obergeschoss der Bibliothek steht im Zentrum als Exponat und Diskussionsanstoß eine selbst gebaute Komposttoilette. Die Außenwände sind mit wissenswerten Fakten rund um Toiletten gestaltet. Im Inneren lädt eine Kreidewand dazu ein, eigene Gedanken zum Thema aufzuschreiben. Von Bremer Schüler*innen gestaltete Toilettenutopien zeigen zudem, welche Alternativen zur gegenwärtigen Norm denkbar sind.

Gestaltet wurde die Ausstellung von BORDA, der Bremer Arbeitsgemeinschaft für Überseeforschung und Entwicklung zusammen mit den weiteren Mitgliedern des Bremer Wasserforums (BUND, Verein für Mangrovenschutz und biz), der Heinrich-Böll-Stiftung und den Ingenieuren ohne Grenzen. Ein besonderer Dank gilt Fabio Kröber (Zimmerei Kleine-Sahara) für die Unterstützung beim Bau des Ausstellungsstücks. Finanziell unterstützt wurde die Ausstellung von der Bremer Senatskanzlei sowie der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft.

 

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