Naturfoto des Monats September 2025

11. September 2025 | Tiere und Pflanzen, Klimaschutz, Klimawandel, Lebensräume

Das Thema des Arbeitskreis Naturfotografie im September heißt „Tarnen und Täuschen“. Auf dem Gewinnerbild von Oliver Klann ist das Alpenschneehuhn von der umliegenden Schneelandschaft kaum zu unterscheiden.

Ein Alpenschneehuhn im Winter, umgeben von Schnee und mit weißem Federkleid. Ganz nach dem Thema des Monats September lässt sich das Alpenschneehuhn im Winter kaum von der umgebenden Landschaft unterscheiden.  (Oliver Klann / BUND Bremen)

Zugegeben – hier in Bremen wird uns das etwa taubengroße Alpenschneehuhn (Lagopus muta) höchstens mal im Wildtierpark vor die Kameralinse laufen. Gerade deshalb kann es aber symbolisch für all die Arten stehen, die aufgrund des Klimawandels immer weiter zurückgedrängt werden und unter den veränderten Lebensbedingungen leiden.

In Deutschland kommt das an Berghänge angepasste Alpenschneehuhn nur noch in den Voralpen und Alpen vor. Um zu jeder Jahreszeit perfekt mit seiner Umgebung verschmelzen zu können und so vor Beutegreifern geschützt zu sein, tauscht das Alpenschneehuhn sein graubraunes Sommergefieder in den Wintermonaten gegen ein weißes Federkleid aus. Liegt im Winter kein Schnee, ist diese Tarnung wirkungslos – ein Phänomen, das immer häufiger aufgrund der steigenden Temperaturen vorkommen wird. 


Der Klimawandel gehört zu den drängendsten Problemen unserer Zeit. Der BUND Bremen setzt sich deshalb unter anderem ein für den Ausbau erneuerbarer Energien und den Ausstieg aus der Energiegewinnung durch Kohle. Zudem fordern wir einen Ressourcenschonenden Umgang mit Trinkwasser, einen verantwortungsvollen Umgang mit Müll und recyclebaren Rohstoffen sowie eine Verringerung der CO2-Emissionen durch das Auto. Bremen und Bremerhaven sind aufgrund ihrer Küstennähe Hochwasser gefährdet: Die Pegelaufzeichnungen zeigen eine Spannbreite von 1,7 bis 4,2 Zentimeter pro Jahrzehnt. 

 

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