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BUND Landesverband Bremen

Mobilität in der Freizeit

Nachhaltig mobil in der Freizeit unterwegs

 (Free_Photos / pixabay )

Wenn man an Stau, Verkehrslärm und Abgase denkt, steht meist der Berufsverkehr im gedanklichen Fokus. Tatsächlich entsteht aber der meiste Verkehr heute  in der Freizeit. Das sind Fahrten zu diversen Aktivitäten wie Hobby, Sport, Veranstaltungen, Besuchen von Freunden und Verwandten, Ausflügen und Spaziergängen. Diese Verkehre machen bundesweit  schon über 30% Anteil des Gesamtverkehres und sogar rund 40 % der Verkehrsleistung (gefahrene Kilometer) aus, mit steigender Tendenz. Der Berufsverkehr erreicht nicht einmal die Hälfte davon. Am Wochenende kann der Anteil des Freizeitverkehrs sogar noch von 30% auf bis zu 70% ansteigen.

 

 

 

In Bremen werden laut Verkehrsentwicklungsplan (VEP) sogar  rund 35 % aller Fahrten zu Freizeitzwecken mit dem Auto getätigt. Bei einer Gesamtverkehrsleistung von rund acht Millionen Autokilometern in Bremen täglich(!), bedeutet dies, dass in der Hansestadt jeden Tag fast drei Millionen Kilometer mit dem Auto für Freizeitzwecke gefahren werden. Allerdings werden auch immerhin 27% der Wege in der Freizeit in Bremen schon mit dem Fahrrad und ebenso viele Anteile zu Fuß  zurückgelegt: Im bundesweiten Vergleich nimmt Bremen in Bezug auf das Fahrrad damit einen der Spitzenplätze ein. Das liegt auch daran, dass zwei von drei Wegen in Bremen unter fünf Kilometer lang sind 

 (Free-Photos / pixabay )

Hier liegt aber immer noch ein gewaltiges Einsparpotential für den Umweltschutz brach. Der BUND wünscht sich daher, dass noch mehr Bremer*innen auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umsteigen. Gerade zu Freizeitzwecken ist das relativ einfach möglich. Man entlastet mit jedem eingesparten Autokilometer nicht nur die Luft von Schadstoffen und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern tut auch noch aktiv etwas für die eigene Gesundheit. Zehn Kilometer Autofahrt bedeuten immerhin durchschnittlich 1,5 kg des Klimagases CO2. Hinzu kommen giftige Luftschadstoffe wie Feinstaub und Stickstoffdioxid. Gute Argumente für die Nutzung des Umweltverbundes hat der BUND im Rahmen seines Projektes „Nachhaltig mobil“ in einer Broschüre zusammengetragen. Darin geht es um die Themen „Elterntaxi“ und „Ohne Auto zum Sport“.

 

 

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