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BUND Landesverband Bremen

Willkommen!

Hallo, willkommen auf unserer "Wissen für Kinder"-Seite

Viele Tiere haben tolle Namen, wie dieser Hauhechel-Bläuling  (M. Joost)

Es ist toll, dass du dich für die Natur interessierst! Vielleicht bist öfter draußen unterwegs und siehst zum Beispiel einen Schmetterling oder ein anderes Insekt auf einer Blüte sitzen. Wenn du dich schon länger mit Tieren und Pflanzen beschäftigst, hast du vielleicht sogar schon herausgefunden, welches Insekt dort auf welcher Blüte sitzt.
Es gibt aber viiiiel mehr über ein Tier herauszufinden, als nur den Namen. Um mehr zu erfahren, kannst du am besten selber forschen, also genau beobachten, dir Notizen oder Fotos machen. Außerdem kannst du hier auf dieser Seite weiterlesen, denn wir stellen hier für dich nach und nach Informationen zu verschiedenen Tiergruppen und Pflanzenarten zusammen.

Du erfährst hier etwas über Schmetterlinge, Schnecken, Vögel, den Frühling und vieles mehr.

Insekten

Schmetterlinge

Zitronenfalter freuen sich über Frühjahrsblüher, wie Hyazinthen

Die Welt der Insekten ist bunt und vielfältig. Dort gibt es die seltsamsten Kreaturen zu entdecken… Insekten mit Stacheln, mit Panzern, mit Rüssel, mit Fühlern, mit kleinen durchsichtigen, oder großen bunten Flügeln. Manchmal kann man gar nicht glauben, dass es sich bei dem seltsamen Krabbeltier um ein Insekt handelt!
Schmetterlinge sind besonders schön und farbenfroh; mit ihren oft sehr großen und bunten Flügeln sehen sie beeindruckend aus.

Weltweit gibt es über 160.000 verschiedene Schmetterlingsarten, womit sie nach den Käfern die artenreichste Insektenordnung darstellen. In Deutschland gibt es rund 3700 Schmetterlingsarten. Außerdem sind Schmetterlinge sehr weit verbreitet; bis auf in der Arktis kann man sie überall finden! Aber nicht nur das: jedes Jahr werden im Schnitt 700 neue Arten entdeckt. Schmetterlinge lassen sich, wie alle Insekten, in Kopf, Brust und Hinterleib einteilen. Auffällig am Kopf sind die Fühler, die Augen und die Mundwerkzeuge mit einem Saugrüssel. Am Körper sitzen die Flügel, welche meistens groß, auffällig und sehr empfindlich sind.

Vom Ei über Raupe und Puppe zum Schmetterling

Entwicklung eines Zitronenfalters

Wenn Schmetterlinge schlüpfen, kann man nicht erkennen wie sie später aussehen. Denn zunächst sind Schmetterlinge Raupen; zwar sind viele Arten bereits dann farbenfroh und auffällig, aber sie haben wenig mit den eleganten, feindgliedrigen Tieren zu tun, die Schmetterlinge eigentlich darstellen. Nachdem die Raupe sich mehrmals gehäutet hat, und dabei immer größer geworden ist, verpuppt sie sich. Aus dem Kokon schlüpft später der Schmetterling.

Die meisten Schmetterlinge ernähren sich von flüssiger Nahrung; genauso wie bei Bienen und Hummeln ist das häufig Blütennektar. Da sie an einem Tag von vielen verschiedenen Blüten den Nektar aufnehmen, bestäuben sie damit auch die unterschiedlichen Blumen. Außerdem essen sie gerne andere Pflanzensäfte oder den Saft von faulendem Obst. Im Sommer sieht man viele Schmetterlinge, im Winter hingegen zeigen sie sich äußerst selten. Woran könnte das wohl liegen? Grund dafür ist, dass Schmetterlinge, die in kälteren Klimazonen leben, überwintern müssen. Manche Arten verstecken sich in hohlen Bäumen oder in Tierbauten. Die meisten überwintern allerdings als Raupe, Puppe oder sogar ungeschlüpft im Ei. Einige Arten unterbrechen an wärmeren Wintertagen ihre Winterstarre und fliegen umher; das ist allerdings eher die Ausnahme.

...und es gibt immer weniger

Rittersporn Rittersporn und andere Pflanzen mit viel Nektar helfen den Schmetterlingen  (Heike Schumacher / BUND-Bremen)

Leider sind viele Schmetterlingsarten bedroht. Die Gründe dafür sind ganz vielfältig. Einige Hauptgründe sind, dass ihre Lebensräume zunehmend schwinden. Dadurch finden sie immer weniger Nahrung. Außerdem führt unser Verhalten dazu, dass Gifte in die Umwelt gelangen, die für die Schmetterlinge gefährlich sind. Aber zum Glück können wir etwas dagegen tun! Wenn ihr zum Beispiel einen Garten oder Balkon habt, könnt ihr diesen schmetterlingsfreundlich gestalten, damit unsere geflügelten Freunde dort den gesamten Sommer über genug zu fressen finden.

Jetzt habt ihr viel über Schmetterlinge gelesen… und es gibt noch viel mehr zu lernen:

Wusstet ihr zum Beispiel, dass Schmetterlinge seit mindestens 135 Millionen Jahren auf unserem Planeten leben? Das bedeutet, dass sie zur gleichen Zeit wie die Dinosaurier gelebt haben!

Hier könnt ihr weiterlesen zum Zitronenfalter oder demTagpfauenauge.

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