Das Naturfoto des Monats September zeigt aufsteigenden Morgennebel in der Heide und stammt von Ursula Arnold-Cramer.
(Ursula Arnold-Kramer
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BUND Bremen)
Heide, wie die am häufigsten bekannte Besenheide (Calluna vulgaris), kommt an sehr mageren Standorten vor, wie etwa Torfböden, Felsstandorte oder durchlässige Kalk- und Sandböden. In Bremen gibt es wenige solcher Bedingungen. Eines dieser außergewöhnlichen Standorte gehört dem BUND Bremen, die Mahndorfer Düne. Obwohl sie nur 2,7 Hektar groß ist, bringt sie eine Vielzahl von unterschiedlicher und einzigartiger Flora und Fauna mit sich. Sie ist einer der letzten erhaltenen, durch eiszeitlichen Flugsand entstandenen Binnendünenreste im Bremer Raum. Fast überall sonst ist der Binnendünenzug im Laufe der Jahrhunderte durch die bremische Siedlungsentwicklung abgetragen oder überbaut worden.
Typische Pflanzenspezialisten des Sandmagerrasens sind hier neben der zurzeit blühenden Besenheide das Silbergras, Sandsegge sowie das blau blühende Sandglöckchen und das gelb blühende Doldige Habichtskraut. Vor allem für Wärme liebende Insekten ist die Düne ein kleines Paradies. Hautflügler wie Wildbienen, Weg- und Graswespen leben hier in großer Zahl. Ebenso findet man Trockenheit liebende Heuschreckenarten wie den Verkannten Grashüpfer und die Blauflügelige Ödlandschrecke, welche vor einigen Jahren vom BUND erfolgreich wieder eingebürgert wurde. An Tagfaltern sind hier der Kleine Feuerfalter sowie der Kleine Perlmuttfalter beheimatet.
Für den Erhalt des Gebietes sind umfangreiche, regelmäßig wiederkehrende Pflegearbeiten erforderlich, die darin bestehen, manuell und mit Maschineneinsatz die Verbuschung und Bewaldung des Gebietes zu verhindern.