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BUND Landesverband Bremen

Bremer Feuchtwiesenring

Der bremische Feuchtwiesenring zieht sich wie ein grünes Band um die Siedlungsbereiche der Stadt. Egal in welche Richtung man unterwegs ist - der/die Bremer*in ist schnell in der Natur. Für die Lebensqualität in der Stadt von unschätzbarem Wert.

Werderland in Bremen  (Birgit Olbrich - BUND)

Grünland und Gräben

Weites Grünland durchzogen von einem kilometerlangen Grabennetz - das charakterisiert die Bremer Landschaft. Der Feuchtwiesenring zieht sich vom Werderland im Westen bis zu den Wümmewiesen im Osten, vom Blockland im Norden bis in die Ochtumniederung bei Brokhuchting im Süden der Stadt Bremen. Hier ist die Heimat vieler seltener Tier- und Pflanzenarten, viele von ihnen, wie die Uferschnepfe, stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten, einige von ihnen, wie der Schlammpeitzger, genießen sogar europaweiten Schutzstatus. Um die Artenvielfalt dieser Kulturlandschaft zu erhalten und zu fördern gibt es das Gebietsmanagement.

Polder Brokhuchting Strom  (BUND)

Zeit für Rast im Winter 

Im Winter rasten in den Überflutungsflächen tausende von nordischen Wasservögeln wie Blässgänse, Singschwäne oder Pfeifenten. Über 60.000 Vögel wurden allein im März 2017 bremenweit gezählt, viele Arten auch in überregional bedeutsamen Rastzahlen.  Der lange Flug der Vögel von ihren Sommerlebens-räumen in ihre Überwinterungsgebiete bedeutet eine enorme Anstrengung für die Tiere. Umso wichtiger ist es, dass sie ungestört rasten können, jedes Auffliegen bei Gefahr bedeutet Verlust ihrer, während der Sommermonate angefressenen Fettreserven.  

Kiebitzküken  (Arno Schoppenhorst)

Brutsaison für unsere Limikolen

Spätestens Mitte März treffen bei uns die ersten Wiesenvögel ein. Noch ganz ausgemergelt von dem langen Flug (die Uferschnepfe kommt ganz aus Afrika zu uns) wollen sie sich erst mal sattfressen, bevor das Brutgeschäft losgeht. Die im Winter flach überstauten Grünlandpolder innerhalb des bremischen Feuchtwiesenrings bieten hierfür ausreichend Nahrung. Aber auch die Landwirte stehen Anfang April, wenn die Brutzeit beginnt, in den Startlöchern, um ihre Wiesen zu bewirtschaften. Für die Bodenbrüter könnte dies schlimme Folgen haben. Damit aber die landwirtschaftliche Produktion nicht die Reproduktion der Vögel in Frage stellen, wendet der BUND ein breites Sortiment an Schutzmaßnahmen an. Mehr dazu unter Wiesenvogelschutz.

Klappertopfwiese  (Wolfgang Kundel)

Blühende Wiesen im Sommer

In den großen Naturschutzgebieten fallen im Frühling und Sommer die leuchtend bunten Wiesen ins Auge. Besonders sind hier die seltenen Feuchtwiesen mit Sumpfdotterblume, Sumpfläusekraut, Sumpfplatterbse und Kuckuckslichtnelken. Ein Blick ins Umland zeigt, so viele blühende Wiesen wie in Bremen gibt es sonst nirgends, in manchen niedersächsischen Landkreisen sind sie komplett ausgestorben. Sehr zum Leidwesen auch der vielen Insekten die hier Lebensraum finden.

Ihre Ansprechpartnerin

Dipl. Biol. Birgit Olbrich


E-Mail schreiben Tel.: 0421 7900255

Kooperatives Gebietsmanagement

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Wiesenvogelschutz

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Mehr zu den Schutzgebieten

Download der Faltblattserie zu den Schutzgebieten sowie viele Informationen und Beobachtungstipps zum Bremer Feuchtwiesenring auch unter www.erlebnisraum-natur.de 

 (BUND)

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