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BUND Landesverband Bremen

Müll im Meer

Täglich landet mehr Müll in unseren Meeren und gefährdet dort die Meerestiere. Informationen zur Problematik und was Sie dagegen tun können, finden Sie auf dieser Seite.

Der Müll in unserer Meeresumwelt ist unübersehbar. Dass die Müllmenge und der Eintrag drastisch zunehmen ist ein weltweites Problem für Generationen. Der Produktion von 250 Millionen Tonnen Plastik im Jahr steht ein unzureichendes Abfallwirtschaftssystem gegenüber. Das bedeutet, dass jeden Tag mehrere tausend Tonnen weltweit in die Meere gelangen und dort für mehrere hundert Jahre verweilen. 

Der BUND will der nahezu ungehemmten Vermüllung entgegenwirken. Dabei kommt es auf ein Umdenken jedes Einzelnen an: bei Seeleuten und Landratten. Jetzt ist Handeln gefragt: Der Müll muss nicht nicht nur aus der Umwelt wieder aufgesammelt, sondern der Eintrag von Plastik in die (Meeres-) Umwelt muss drastisch eingedämmt werden. Die BUND-Kampagne „Plastik – weniger ist Meer“ setzt an dieser Stelle an.   

Ihre Ansprechpartnerinnen

Dorothea Seeger

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Meeresschutz.
E-Mail schreiben Tel.: 0421 79 00 233

Isabelle Maus

Isabelle Maus

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Meeresschutz.
E-Mail schreiben Tel.: 0421 79 00 233

 

Ist Müll im Meer gefährlich?  

Sehr sogar! Denn Müll, besonders Plastikmüll ist zu einem massiven Problem für die Tierwelt in unseren Meeren geworden. Viele Tiere verstricken sich darin oder fressen ihn und gehen daran zu Grunde. Das betrifft Seevögel, genauso wie Schildkröten und Fische. Sogar die größten Meeressäuger kommen daran zu schaden. So werden regelmäßig verendete Pottwale mit großen Kunststoffteilen im Magen gefunden. Bei uns an der Nordsee werden die meisten Strände regelmäßig gereinigt, so dass das Problem zumindest den Tourist*innen nicht so offensichtlich ist. Dennoch ist die Todesursache für jeden dritten auf Helgoland aufgefundenen Vogel auf Müll zurückzuführen.

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