Naturfoto des Monats Juni 2026

10. Juni 2026 | BUND Landesverband Bremen, Tiere und Pflanzen

Auch im Juni thematisiert der BUND Arbeitskreis Naturfotografie das Thema "Gegenlicht". Diese Aufnahme stammt von Lutz Wilke und wurde zum "Naturfoto des Monats Juni" gewählt.

Das Naturfoto des Monats Juni 2026 von Lutz Wilke Das Naturfoto des Monats Juni 2026 von Lutz Wilke zeigt einen Fuchs im Gegenlicht beim Trinken.  (Lutz Wilke / BUND Bremen)

Der Fuchs (Vulpes vulpes) im Bild wird dabei beim Trinken vom Sonnenlicht angestrahlt. Füchse können sich gut an die durch Menschen geschaffenen Bedingungen anpassen und gelten gemeinhin als Überlebenskünstler. Trotzdem können die Tiere bei zunehmender Trockenheit im Frühjahr und Sommer Schwierigkeiten bekommen, genügend Wasserressourcen aufzutreiben. Die Böden in 25 cm und 1,8 m Tiefe weisen laut Dürremonitor zurzeit einen Wassermangel auf. 
„Die zunehmende Trockenheit setzt besonders der Stadtnatur zu“, betont Katharina Fuchs, Stadtnatur-Expertin beim BUND Bremen. „Versiegelte Flächen verhindern, dass Regenwasser im Boden versickern kann, wodurch Böden austrocknen und Pflanzen unter Wassermangel leiden.“ Ein wirksamer Ansatz dagegen ist die Entsiegelung von Flächen – also das Aufbrechen von Asphalt oder Beton zugunsten durchlässiger Böden. In Kombination mit dem Schwammstadt-Prinzip kann Regenwasser so wieder gespeichert und langsam an Pflanzen und Grundwasser abgegeben werden. Fuchs: „Werden die entsiegelten Flächen zudem naturnah gestaltet, etwa mit heimischen Pflanzen, Grünstreifen oder kleinen Mulden zur Wasserspeicherung, entsteht nicht nur ein besseres Mikroklima, sondern auch neuer Lebensraum für Insekten und andere Tiere.“ So kann die Stadtnatur widerstandsfähiger gegenüber Hitze und Trockenperioden werden.


Bis zum 31. Oktober läuft noch der Wettbewerb „Bremen pflastert ab!“ – eine gemeinsame Aktion, um mehr Flächen in Bremen zu entsiegeln. Mehr Informationen dazu gibt es hier.
 

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