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BUND Landesverband Bremen

Artenschutz am Bau

Die tierischen Untermieter nicht vergessen

Was wäre ein Frühling ohne Schwalben, ein Sommer ohne Mauersegler? Sie wohnen und leben mit uns. Auch Hausrotschwänze, Haussperlinge und Fledermäuse nutzen Spalten und Hohlräume im Dach oder an der Fassade unserer Häuser als Nistplatz, um ihre Jungen großzuziehen. Aber die Zahl unser gefiederten Mitbewohner sinkt dramatisch, denn bei energetischen Sanierungen gehen viele Niststätten und Quartiere verloren, meistens unbeabsichtigt. Bundesweit, auch in Bremen, geht die Anzahl an Mauerseglern zurück. Selbst der Spatz - früher ein Allerweltsvogel - verschwindet vielerorts und steht inzwischen im Vorwarnregister der Roten Liste. Alle Fledermausarten befinden sich bereits auf der Roten Liste gefährdeter Arten.

Das geht auch anders: Klima- und Artenschutz lassen sich gut miteinander vereinbaren. Das Projekt "Mehr Natur in die Stadt" möchte informieren [PDF], wie Sie bei energetischen Sanierungen oder bei anderen Baumaßnahmen vorgehen können, um Nistplätze und Quartiere zu erhalten  oder neu zu gestalten. Dafür ist es wichtig, frühzeitig zu klären, ob Vögel oder Fledermäuse das Gebäude nutzen. Auf den folgenden Seiten finden Sie wichtige Anregungen dafür.  

Ansprechpartnerin

Heike Schumacher


E-Mail schreiben Tel.: 0421 79 00 256

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